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IP Sperre

Payment Lexikon

I.P.-Sperre


Die I.P.-Sperre ist ein, meistens automatisches, Sicherheitssystem, welches bei auffälligem Zugriffsverhalten auf die Webseite bestimmte I.P.-Adressen sperrt und somit dem Anwender den Zugang auf ebendiese Webseite verweigert.

Der Begriff I.P.-Sperre bedeutet somit die Abweisung einer oder mehrerer Internetprotokoll-Adressen (IP-Adressen) für einen festgelegten Zeitraum oder gar für immer.

Welchen Sinn hat eine IP-Sperre?

Eine I.P.-Sperre ist eine Sicherheitsmaßnahme zum Schutz vor möglichen, unberechtigten Zugriffen auf Webseiten oder bestimmte Bereiche einer Webseite, wie z.B. dem CheckOut oder anderen Payment-relevanten Seiten sowie weiteren Bereichen auf der Seite.

Wenn beispielsweise permanent und in sehr kurzer Abfolge (mehrfach pro Sekunde usw.) auf eine Webseite zugegriffen wird, kann dies zu einem Zusammenbruch der Webseite führen – die Seite ist nicht mehr erreichbar, Käufer könnten verloren gehen und auch die Reputation des Unternehmens könnte dadurch Schaden nehmen.

Wie arbeitet eine IP-Sperre?

IP-Sperren werden in der Regel mit automatisierten Systemen, wie zum Beispiel dem “Autoblock“ durchgeführt. Bei jedem Besuch einer Webseite mit solch einem Sicherheitssystem, wird die anfragende IP-Adresse aufgezeichnet. Sobald sich ein unerwünschtes oder sicherheitsrelevantes Verhalten, wie beispielsweise das mehrmalige Aufrufen eine Webpage innerhalb sehr kurzer Zeit, abzeichnet, wird die IP-Adresse auf eine “Ipblocklist“ (oder eine andere Blacklist) gesetzt und somit für einen bestimmten Zeitraum (z.B. 24 Stunden) abgewiesen.

Die IP-Sperre kann sich dabei an der vollständigen Adresse (Beispiel: 192.168.0.1) oder an dem Adressstamm (192.168. …) orientieren. Technisch gesehen besteht eine IP-Adresse aus Binärzahlen mit 32 Stellen (IPv4) bzw. aus 128 Stellen (IPv6).

Je nach Definition der restriktiven Sicherheitseinstellungen kann es vorkommen, dass auch Nutzer von einer IP-Sperre betroffen sind, die die Webseite noch nie vorher besucht haben.

Da häufig dynamische IP-Adressen durch die Internetanbieter vergeben werden, wird dadurch möglicherweise ein unbeteiligter Besucher, der zufällig eine der automatisch gesperrten IP-Adressen nutzt, blockiert.